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Am 8. Dezember 2017 erschien auf der HUMAN___gold Empore des Design Center Linz die Inspiration zum ESG Projekt:

                             ESG = Entwertetes Social Gold


Kunst ist ein Geheimnis, doch auch ein Geschenk und Wunder.
Über Wunder und Geschenke darf man erzählen und da Kunst auch immer Geschichte ist, hier die kleine (KunstZufall)Geschichte:

Es war der Tag nach dem "Austrian Event Award". Ich betrat die Empore um die Situation nach einem Event zu dokumentieren. Es überraschte mich die Professionalität der schnellen Event Deinstallation und die gründlichen Reinigungsarbeiten des Design Center Teams.







 
         
    Nachdem ich zwei kleine "trashmovies" des Begehens der Bodengold Installation gemacht hatte, schritt ich in Gedanken über die Diagonale der Rauminstallation. Doch apruptes Innehalten! Fast ein Stolpern... Ein winziger Topfenknödel, zärtlich angebissen, lag einsam vor mir. Ich legte spontan mein Smartphone auf den Boden und drückte blind ab. Ein Foto genügte. Erstaunt zeigte sich mir der kleine einsame Topfenknödel in seiner prächtigen Dimension.



Der etwa 3cm kleine Topfenknödel auf der 1.300m2 grossen Empore des Design Center Linz zeugte von kürzlich genossenen Köstlichkeiten des DoN-Catering für den Austrian Event Award 2017 > "Golden Eat Art" ;-)

Noch in Gedanken über Zufall, Kunst und meinen Kunstweg ging ich zu meiner Social Gold Küche Installation. Da betraten drei Mitarbeiter*innen des Design Centers die Empore.
Es waren dies Klaus und Bernd Steininger, wie Lisa Winkler.

Sichtlich erfreut über Kunst und Zufall zeigte ich den drei mein zufälliges Topfenknödel Foto. Kurz darauf waren Klaus Steininger und Topfenknödel verschwunden. Eigentlich wollte ich das Knödelchen als Kunstrelikt sichern und wie andere Relikte in Sous Vide Vakuum Folie konservieren.

Bernd Steininger fragte mich was den die zwei Steine neben meinen zwei Waldviertler Goldspitzen Schuhpaaren zu bedeuten hätten. "Auch so ein Kunst Zufall" war meine Antwort und ich erzählte ihm die Geschichte der Steine:

Vor einigen Jahren sprach ich mit meinen Kollegen des KollektivNN über Kunst und Zufall, über die unzähligen wunderbaren Ereignisse die meinen Kunstweg von Anfang an begleiteten und über das gerade begonnene Projekt der Waldviertler Goldspitzen.
Drei Tage später traf ich meinen KollektivNN Kollegen Daniel Hilgert wieder. Er zeigte mir zwei, an der Steyr gefundene Steine, die sich - ganz zufällig - in der Form von Schusters Leisten präsentierten. "Ich war noch in Gedanken an Deine Erzählungen von Zufall und Kunst, da lagen diese zwei Steine vor mir" sprach mein Kollege. "Mach damit was Du willst".

Waldviertler Goldspitzen auf HUMAN_ gold Empore

Dann betraten wir zu dritt die Bodengold Installation auf der Empore und ich erzählte weiter von der Idee meiner Kollegen, das "Soziale Gold an den Nagel zu hängen" alles zu einem Schnäppchenpreis zu verkaufen um mich existentiell zu entlasten und Freiheit für neue Ideen zu gewinnen.

Da sich das Social Gold nicht an den Nagel hängen liess - wie es sich nachweislich bei der Eröffnungsperformance zeigte - und ich auch mit dem Kaufpreis der Objekte eine Verantwortung für die Besitzer*innen der seit 1997 verkauften Werke trage, sprach ich davon vielleicht einen weiteren Projektschritt mit 100 Objekten um etwa 100,- Euro für utilitäre Weiterverwendung anzudenken.

Lisa Winkler meinte darauf "Dann möchte ich sofort auch eines erwerben. Gibt es ein Objekt von St. Johann am Wimberg?". Ich antwortete "Wenn dieser Ort in Oberösterreich liegt gibt es sicher Objekte". "Ja, meine Oma wohnt dort. Wo liegt das Objekt?".
"Hier auf der Empore sind 1.000 Objekte installiert. Etwa 850 sind in Steyr. Wo sich dieses Objekt befindet kann ich leider nicht sagen. Meine Lageraufzeichnungen sind seit etwa einem Jahr obsolet. Da muss ich suchen und das braucht schon einige Tage Zeit". "Macht nichts ich habe Zeit, aber nicht mehr lange da ich nach 8 Jahren, im Jänner, das Design Center verlassen werde", so Lisa Winkler.

Doch da! Fast ein kleiner Aufschrei von Frau Winkler "Meine Oma! Und auch die Telefonnummer stimmt noch".

ESG Gold Kunst und Zufall - Design Center Linz

Wir drei standen bei diesem Gespräch neben dem Bodengold Objekt von St. Johann am Wimberg mit der Seiten Nummer "123" ...

"Genau, dass ist es was ich mit meinem Kunstweg und dem Zufall gemeint habe. Die Kunst wollte, dass Du Deine Oma findest" sprach ich. Bernd und Lisa waren erstaunt und berührt, für mich war dies wieder ein gewohnter (Kunst)Stoß in der Geschichte, wie Martin Heidegger in seinem Ursprung des Kunstwerks so richtig bemerkte...

Einige Tage später, nach der Deinstallation des Bodengold Objekts,
mit Lisa Winkler auf der HUMAN___gold Empore:

HUMAN_gold Empore Johannes Angerbauer Goldhoff und Lisa Winkler

Das "ganz zufällige" Kunstobjekt ruht nun auf zwei alten Koffern als ganz besonderer Glastisch in einem besonderen Wohnzimmer... Dieses Objekt ist zwar schon utilitär trägt aber kein "Brand(ing)zeichen". Eben ein besonderes Objekt aus der Goldenen Empore...

Der Inspiration, vom 8. Dezember 2017, auf der HUMAN___gold Empore folgend, gelangen 100 Exemplare des Kunstprojekts als "ESG" Objekte zum - fast "geschenkten" doch konzeptuell notwendigen - Preis von 79,- Euro auf den Gebrauchsglas Markt.

Es gilt zu bedenken: Jedes Gebrauchsglas ist ein Unikat...

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Email Anfrage:   esg@goldeneempore.com


   
       
    Eines der zwei "trashmovies"